Aluminium-silikate

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Architektonische Meister der Minerale

Die Welt der Silikate ist eine große, sehr umfassende Welt. Was der Kohlenstoff für die Organik ist, ist das Silicium für die Anorganik. 60 % der Erdrinde besteht aus SiO₂. Al₂O₃ findet man zu 15 % in der Erdrinde. Wir befassen uns hier in erster Linie mit den Schichtsilikaten.

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Schichtsilikate

Schichtsilikate bestehen aus [Si₂O₅²⁻]x Silicatschichten, in welchen die Sauerstoffatome der zweidimensional-unendlich miteinander verknüpften SiO₄-Tetraeder einheitlich nach einer Seite ausgerichtet sind. Diese Schichten gleiten unter mechanischem Einfluss. Dadurch hat ein Schichtsilikat nur sanfte Poliereigenschaften.

Kaolinit

P15-NA entspricht dem Mineral Kaolinit, einem Schichtsilikat, das in der Natur vorkommt. Der Name Kaolinit leitet sich von dem Gestein Kaolin ab, dessen Hauptbestandteil es ist.

Kaolin wiederum ist abgeleitet vom ersten Fundort, dem chinesischen Dorf Gaoling (von chinesisch: gāo lĭng = hoher Hügel). Kaolinit hat eine Mohs'sche Härte von 2 bis 2,5, eine Dichte von 2,61 bis 2,68 g/cm³. In Wasser wird Kaolin plastisch verformbar. Das Mineral ist als Aluminiumsilikat in den Böden warmer, feuchter Regionen allgegenwärtig und überall auf der Welt zu finden.

Es wurde bereits im Jahre 105 als Füllstoffmineral in der Papierherstellung verwendet. 600 Jahre später wurde es dann in der Nähe des oben erwähnten Hügels als Rohstoff in der chinesischen Keramik- und Porzellanindustrie verwendet. Verwendung findet es auch in der Gummi-, Farben- und Kunststoffindustrie sowie als Füll- und Trägerstoff für Medikamente etc. und als Adsorptionsmittel. Es wird gereinigt und kalziniert, bevor es in der Industrie verwendet wird.